Pluspunten
Projektmöglichkeiten auch im Ausland prinzipiell möglich, aber kommt eher selten vor, da die deutsche Gehälter viel höher sind als in Spanien und somit ein deutscher Kollege im Ausland (speziell in Spanien und Südamerika) für ein Projekt in diesen Ländern viel zu teuer wäre
Minpunten
Überstunden und Reisezeit werden nicht vergütet, weder durch monetäre Vergütung noch durch Zeitausgleich Veraltete Unternehmensstrukturen - Consultants müssen immer im Büro sein, auch wenn sie nicht auf Projekt sind und keine Aufgaben zu tun sind im Büro (Zeit wird abgesessen) Projekte werden häufig von Montags bis Freitags verkauft, sodass man fast immer bis Freitags nachmittags bei Kunden vor Ort sein muss Projektlage ist sehr ungewiss, besonders in noch kleinen Büros wie in Frankfurt am Main, es kann schon vorkommen, dass man monatelang kein Projekt hat und stupide im Büro die Zeit totschlagen muss Projekte sind sehr einseitig es gibt hauptsächlich Projekte in Bereich Market und Kreditrisiko oder im regulatorischen Bereich im Bandensektor, man sollte sehr gute quantitative Fähigkeiten besitzen (SAS, Mattlab, R etc.) ansonsten ist es zum Teil schwierig auf ein Projekt zu kommen. Wer eine strategische Beratung sucht ist hier definitiv an der falschen Adresse Die Gehälter sind ein wenig höher als die der Big 4 Unternehmen bieten aber keine Überstundenbezahlung oder sonstigen Ausgleich an Weiterbildungskurse sind verpflichtend aber überhaupt nicht für die Person ausgewählt man bekommt irgendwelche Kurse zugeteilt, die in der Regel für die Projekte überhaupt nicht von belangen sind. Zudem werden die Kurse immer über Videokonferenzen abgehalten was dazu führt, dass man häufig kaum was versteht und man vom Kursleiter überhaupt nicht in den Kurs muteingezogen wird Viele Kollegen sprechen spanisch und man wird wenn man kein spanisch spricht kann man schnell zum Außenseiter werden. Zudem kommt es zum Teil auch immer wieder vor, dass spanische Kollegen nur sehr gebrochen englisch sprechen, was dann die Arbeit deutlich erschwert.